Kräutertherapie

Die in der TCM verwendeten Arzneimittel sind ausschließlich natürlichen Ursprungs. Dabei überwiegen mit über 90% die pflanzlichen Mittel wie Kräuter, Wurzeln, Samen, Rinden, Blätter, Früchte, etc. Mineralische oder tierische Arzneien werden nur zu einem sehr geringen Teil verwendet. Aufgrund dieses Umstands wird die chinesische Arzneimitteltherapie oft auch als Kräutertherapie bezeichnet.

Innerhalb Chinas gilt die Arzneimitteltherapie als das mit Abstand wichtigste Behandlungsverfahren. Mit ihr werden 80–90% aller Erkrankungen behandelt. Dies liegt vor allem daran, dass sie das vielseitigste und umfassendste Therapieverfahren der chinesischen Medizin ist.

In der westlichen Medizin hat die Akupunktur eine stärkere Verbreitung gefunden als die Kräutertherapie. Das liegt daran, dass die Akupunktur vergleichsweise einfach zu erlernen und anzuwenden ist. Im Gegensatz dazu ist für die richtige Anwendung der Kräutertherapie ein sehr umfangreiches und komplexes Wissen erforderlich. Auch die Beschaffung der benötigten Arzneimittel ist nicht immer ganz einfach.

Chinesische Arzneimittel werden fast nie als Einzelmittel verordnet. In der Regel werden sie zu einer Rezeptur zusammengestellt, die aus drei bis sechzehn verschiedenen Einzelarzneien besteht. Für die Erstellung der Rezeptur stehen über 4.000 Einzelarzneien zur Auswahl bereit.

Ausgehend von einem Grundrezept werden die Arzneimittel in ihrer Dosierung und Zusammensetzung individuell auf den Patienten und seine Krankheit abgestimmt. Gegebenenfalls wird die Rezeptur in Abhängigkeit vom Verlauf der Behandlung zwischendurch abgeändert und angepasst.

Grundlage für die Erstellung der Rezeptur ist eine chinesische Diagnostik, die neben einem ausführlichen Anamnesegespräch eine Puls-und Zungendiagnose beinhaltet.

Traditionell werden chinesische Arzneimittel als wässrige Abkochungen (Dekokte) verordnet. Moderne Darreichungsformen sind aber Granulate, die sich leicht in Wasser auflösen lassen, sowie hydrophile Konzentrate.

sehr wirkungsvoll bei:

  • Verdauungsbeschwerden (Völlegefühl, Blähungen, Entleerungsstörung, Sodbrennen, Reizdarmsyndrom, Ergänzung bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen
  • Energiemangel, Müdigkeit, eingeschränkter Leistungsfähigkeit
  • Konzentrationsmangel, schwachem Gedächtnis
  • Häufigen Harnwegsinfekten, häufigem – nächtlichem Wasserlassen, Inkontinenz
  • Innerer Unruhe, Anspannung
  • Schlafstörungen (Einschlaf- und Durchschlafstörung)
  • Immunschwäche
  • Herzbeschwerden (Herzklopfen, Herzstolpern, …)
  • Hautproblemen (Neurodermitis, Ekzeme, Akne, …)
  • Frauenbeschwerden (Menstruationsschmerzen, Schwäche nach der Menstruation, PMS, starke Blutungen, verlängerte/verkürzte Zyklen, Brustspannen, Ausfluss, Kinderwunsch, Vorbereitung auf eine Schwangerschaft
  • Hitzewallungen, Wechselbeschwerden
  • Übergewicht

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